Top-10 an den EYOC!

14 Sekunden waren es schliesslich, die für die Auszeichnung gefehlt haben. 7.4 km lang war die Bahn, die den neuen Europameister in der Kategorie H18 küren sollte. 17 Posten mussten angelaufen werden, jeder davon hatte das Potenzial für Fehler zumal es auf der Postenbeschreibung elfmal "Mulde", "Senke" oder "Loch" hiess, was im dichten Grün dieses Geländes ein besondere Herausforderung darstellt. Beni startete sicher und lief auf den Medaillenpositionen mit. Bei Posten drei handelte er sich aber mit einem gröberen Fehler einen Rückstand von gut eineinhalb Minuten ein, den er in der Folge zulaufen musste. Das gelang soweit, dass er wieder um ein Diplom mitreden konnte. Bei Posten 15 unterlief Beni dann jedoch nochmals eine Unsicherheit. Auch wenn das Titelbild nicht danach aussieht, den Schlussentscheid gegen den Russen Ilya Malygin verlor er schliesslich. Das Rennen wurde vom Finnen Aarni Ronkainen gewonnen.


Die Staffel, die Beni zusammen mit Martin Köhle und Joschi Schmid auf den ersten beiden Strecken bestritt, resultierte im enttäuschenden 17. Rang. Nachdem er mit einer Hypothek von mehr als einer halben Stunde gestartet war, hatte auch er, wie seine beiden Vorläufer, etwas Mühe mit den ersten Posten, fand dann aber besser in das Rennen.


Im abschliessenden, sehr engen Sprint belegte Beni mit einer Minute Rückstand den 21. Rang - dieses Mal zeitgleich mit Ilya Malygin.


Grattis med resultaten!


Als nächstes stehen für AthletInnen des Juniorenkaders die Schweizermeisterschaften über die Mittel und Langdistanz an. Einen JEC gibt es dieses Jahr nicht, nachdem die Ausgabe in Belgien auf 2023 verlegt worden ist.


Foto: Donatas Lazauskas

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